








Ernte war ein Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.. Sein Ziel war es, die Voraussetzungen für gelingende Kooperationen zwischen künstlerischen Hochschulen und Akteuren in ländlichen Räumen in Deutschland zu untersuchen. Welche Wirkungen haben diese auf dem Land? Wie prägen solche Kooperationen wiederum die Hochschulen und die Studierenden?
Wir erforschten dies ausgehend vom Beispiel der weißensee kunsthochschule berlin. Diese arbeitet seit inzwischen gut sechzig Jahren mit Akteuren im ländlichen Raum zusammen. So war es möglich, einen großen Zeitraum zu untersuchen und auch langfristige Wirkungen zu betrachten. Auffallend war die große räumliche Kontinuität. Fast alle Kooperationsprojekte fanden im östlichen Brandenburg statt. Die Zahl der involvierten Studierenden und Fachgebiete, die Frequenz und die Dauer der jeweiligen Projekte variierten stark. Was sie gemeinsam hatten, ist, dass sie im Rahmen des Projektstudiums stattfanden: Studierende entwickeln dabei gestalterische Lösungen zu konkreten Fragestellungen. Wir untersuchten, unter welchen Voraussetzungen Kooperationen mit künstlerischen Hochschulen einen Beitrag zur Entwicklung von Dörfern und Kleinstädten leisten können. Unser Projekt zielte darauf, Kreativen, Initiativen und Institutionen sowie Verwaltungen im ländlichen Raum Wissen über die Voraussetzungen gelingender Kooperationen mit künstlerischen Hochschulen an die Hand zu geben.
Die Publikation zum Projekt erschien 2026 bei Spector Books.
Forschungsprojekt:
Magdalena Abraham-Diefenbach
Anna Eckert
Franziska Schories
Steffen Schuhmann
Andreas Willisch
Gefördert im Rahmen von Faktor K – Forschung zum Faktor Kultur in ländlichen Räumen im Programm Ländliche Entwicklung und Regionale Wertschöpfung (BULEplus)
der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) im Auftrag des Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
Publikation
Gestaltung:
Carla Baumeister
Fotoserie:
Sophia Kyrou